Marienkapelle Harlingen
Marienkapelle Harlingen - 16.01.2005

Der Wallfahrtsort Harlingen, dessen barocke Marienkapelle unter Denkmalschutz steht, liegt angeschmiegt an der südlichen Seite des "Hohen Berges", an landschaftlich schönen Hügeln, die zur Kreisstadt Merzig gehören. Wer wallfahrtet, hat wohl eine Glaubenserfahrung gemacht. Es ist die Wallfahrt der Alltagssorgen, in Not, Krankheit und Arbeitslosigkeit. Diese Wallfahrtskirche war schon seit Bestehen (1750) ein religiöser Mittelpunkt des Bietzerberges. Sie gehört zu den schönsten Barockbauten des Saarlandes. Die Gnadenkapelle steht in der Mitte des Ortes Harlingen. Wenn auch die Wallfahrtskirche Harlingen nicht zu den großen Wallfahrtsstätten gezählt wird, so kommen doch seit dein 18. Jahrhundert jährlich einige Hundert Wallfahrer von nah und fern zur Heiligen Kapelle im Marienmonat Mai und besonders am 15. August (Maria Himmelfahrt), um von der Gottesmutter ihren Segen zu erflehen. Sie alle fühlen sich angezogen von der heimeligen trauten Gebetsstätte zum Gnadenbild der Gottesmutter mit dem Kinde, die sie hier vorfinden. Viele noch vorhandene Motivtafeln für Gebetserhörung sind im Glockenturm der Kapelle angebracht. Die Marienkapelle Harlingen, ein Kleinod spätbarocker Baukunst, eine sakrale Kostbarkeit in der Formensprache von Christian Kretschmar, um 1750 erbaut, steht unter Denkmalschutz. Der Kirchenraum ist ein bemerkenswerter Saalbau. Fritz Niesen

Canon DIGITAL IXUS 430
16.01.2005
Kein Blitz
7.40625 mm
1/400 sec
f 7.1
ISO N/A

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